Hettenhain
Hettenhain

Grenzbegehung 27.12.2016

Fotos:gb

Wiesbadener Tagblatt 29.12.2016

Von Thorsten Stötzer

HETTENHAIN - Am Roten Stein haben die Teilnehmer der traditionellen Hettenhainer Grenzbegehung den höchsten Punkt der acht Kilometer langen Strecke erreicht. Der Blick fällt auf insgesamt acht Windkrafträder in Heidenroder und Hohensteiner Gemarkung, deren Rotorspitzen in den Wolken stecken. Es ist ein kühler, aber angenehm trockener und windarmer Vormittag zum Wandern. So offenbart die Landschaft auch ohne grünende Bäume oder Schnee ihre Reize.

Ein ganz anderes Bild bot sich einst dem Pfarrer Plebanus, der auf dem Weg von Miehlen nach Idstein durch die Gegend kam und von der Höhe die Dörfer brennen sah. Das war in der Zeit des 30-jährigen Krieges (1618 bis 1648). Davon berichtet Ernst Jude, der wie in den Vorjahren Historisches über Hettenhain erzählt.

Vorfahren mussten Abgaben an die Burgherren leisten

Er legt dar, was die Vorfahren damals zwangsweise auf der Burg Hohenstein abliefern mussten, nämlich 37 Zentner Hafer, 40 Hühner und 30 Klafter Holz. „Da hatten sie praktisch gar nichts mehr“, verdeutlicht Jude. Es wurden Fast- und Bettage angeordnet, um Lebensmittel zu sparen. Doch das linderte kaum die Not, die zum Beispiel wuchs, als im Februar 1625 äußerst grimmige Kälte einsetzte.

Kannibalismus kam in der Region im 30-jährigen Krieg nicht selten vor. In der Hettenhainer Chronik sind zudem Gräueltaten marodierender Soldaten vermerkt. „Da wurden Leute ans Scheunentor genagelt“, sagt Jude, oder sie wurden mit dem Schwert hingerichtet. Anderen flößten die Militärs Jauche ein. Spanier plünderten ebenso wie Schweden. Nur eine Familie im Ort soll den Krieg überlebt haben.

Heute ist Hettenhain wieder eine vitale Ortschaft. Rund 40 Wanderer interessieren sich an diesem Tag für ihre Heimat und speziell die Gemarkungsgrenzen. Uli Hofmann führt sie über den Rabenkopf und die Muhlmach hinunter bis ins Aartal, wo es bei Jürgen Schmoll nahe der Lauberstegmühle eine Rast mit Glühwein gibt. Mal geht es über breite Asphaltwege, dann ist der Fußpfad schmal und unbefestigt.

„Rebellen aus dem Taunus“ verhindern Deponie

Am Ende wartet die Feuerwehr als Veranstalter der Grenzbegehung in ihrem Gerätehaus mit einem Mittagsimbiss. Bratwurst bereitet Gerhard Bieler mit den Helfern zu. Beim Abschluss können die Teilnehmer ihre Eindrücke nochmals Revue passieren lassen und sich vergegenwärtigen, dass die Umgebung anders ausschauen würde, wenn 1990 nicht die „Rebellen aus dem Taunus“ aktiv gewesen wären.

Von ihrem erfolgreichen Protest gegen eine geplante Erdaushub-Deponie spricht Ernst Jude ebenfalls am Roten Stein. 40 Hektar groß und mit einer Aufschüttungshöhe von 90 Metern bei 30 Jahren Bauzeit – so beschreibt er die Entwürfe für die Deponie, gegen die sich eine Bürgerinitiative stemmte. 170 Meter von Hettenhain und 600 Meter von Bad Schwalbach hätte sie sich nach seinen Worten erstreckt, wenig Sonne hätte noch die Häuser erreicht. Aber „es ist alles im Sand verlaufen“, so Jude.

Fotos / Text: gb

Auch dieses Jahr veranstaltete der Hettenhainer Vereinsring mit vielen festlich geschmückten Ständen den traditionellen Weihnachtsmarkt.

Herzlichen Dank allen Akteuren und Besuchern für den gelungenen Auftakt zur Weihnachtszeit.

Vor allem vielen Dank der Familie Burg, die überraschend ein Tiergehege aufbaute, wo Schaf und Pferd vor allem von Kindern viele Streicheleinheiten bekamen. Alle sagten: Eine gelungene Bereicherung unseres Weihnachtsmarktes. Fotos

Wiesbadener Tagblatt, 08.11.2016

Nordmanntanne aus Hettenhain ziert ab heute den Weihnachtsmarkt in Wiesbaden

 

Von Hannelore Wiedemann

BAD SCHWALBACH - Seit mehr als 40 Jahren schon wartet die riesige Tanne auf dem Berghof unterhalb von Hettenhain darauf, dass sich ihr Schicksal erfüllt. Jetzt ist es endlich soweit: Sie wird ein Weihnachtsbaum. Allerdings kein gewöhnlicher. Der stattliche Baum wird – behängt mit 20 000 LED-Lämpchen – den Wiesbadener Sternschnuppenmarkt zieren.

 

Schon als junges Bäumchen hatte die Nordmanntanne ein Weihnachtsbaum im Topf werden sollen. Doch damals fand sich kein Käufer – so wurde es von einer Bewohnerin des Berghofs in den Garten gepflanzt. Das gab damals zwar Streit, dennoch blieb das Bäumchen stehen. Und wuchs. Und wuchs. Inzwischen ist die Tanne knapp 30 Meter hoch; die Eigentümergemeinschaft auf dem Berghof fürchtet, der stattliche Baum könnte eines Tages umfallen und das halbe Haus unter sich begraben. Dass er das Ende seiner Tage nun auf dem Weihnachtsmarkt in Wiesbaden verbringen soll, freut die Bewohner des Berghofs – und erspart ihnen auch die Kosten der Fällung.

 

Die hatte es in sich. Schließlich konnte der Baum nicht einfach flach gelegt werden. Damit er keinen Schaden nimmt, rollte schon am Freitag ein riesiger Baukran auf das Gelände des Berghofs. Das eigentliche Ereignis fand dann am Samstagmorgen statt: Ein Baumkletterer bahnte sich am Stamm entlang seinen Weg in die Krone, um dort die Seile zu befestigen, an denen der Baum anschließend hochgezogen wurde. Während sich die Kettensäge durch den Stamm mit einem Durchmesser von 1,20 Meter fraß, hielt der Kran den Baum aufrecht und wuchtete ihn anschließend über eine zehn Meter hohe Stromleitung. Um die rund elf Tonnen schwere Last heben zu können, musste der Kran, der selbst schon 180 Tonnen auf die Waage bringt, mit zusätzlich mit 50 Tonnen Gewicht beschwert werden.

 

Etliche Schaulustige trotzen dem Dauerregen

Etliche Schaulustige verfolgten die nicht alltägliche Aktion trotz des Dauerregens. Die Regie führte dabei Elektromeister Clemens Fuidl aus Biebrich, der schon seit 14 Jahren den Baum für den Wiesbadener Weihnachtsmarkt besorgt. Fuidl, der sich auf die Ausstattung von Messen und Veranstaltungen spezialisiert hat, kümmert sich nicht nur um die Fällung, sondern auch um den Transport. Dafür wird ein Tieflader benötigt, der allerdings auf den Straßen im Rheingau-Taunus nur nachts fahren darf, wie Fuidl beklagt.

 

Noch an Ort und Stelle wurde der Baum am Samstag so verschnürt, dass er nicht mehr als 4,50 Meter breit ist. Anschließend wurde er per Kran auf den Tieflader verfrachtet. In der vergangenen Nacht rollte er dann in Richtung Landeshauptstadt, wo seine Aufstellung heute Mittag ab 12 Uhr ebenfalls zu einem großen Event wird. Am Mittwoch werden abgebrochene Äste wieder eingesetzt und der Baum wird dekoriert. Bis zum 23. Dezember können die Bewohner des Berghofs sowie alle anderen Besucher den Baum dann noch auf dem Sternschnuppenmarkt bewundern.

Der "Riese" aus Hettenhain steht nun in Wiesbaden vor dem Rathaus!

 

Text:ib / Fotos: ud/wg/jg

Der diesjährige Weihnachtsbaum auf dem Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden kommt aus Hettenhain. Die schön gewachsene 29 Meter hohe Nordmanntanne stand bis Samstagvormittag 05.11.2016 noch hinter den Häusern in der Talstraße 26. Er wurde kurz zwischengelagert und in der Nacht zum Dienstag per Tieflader zum Marktplatz nach Wiesbaden transportiert.

Hinweisschilder für alle Stadtteile

Dorfentwicklung Gemeinsamkeit soll gestärkt werden / Viel Vorarbeit notwendig

         Foto: wita/Martin Fromme

Wiesbadener Tagblatt 07.11.2016

BAD SCHWALBACH - (red). Am Samstag war es endlich so weit. Mit neuen Tafeln, die auf den jeweiligen Ortskern und kulturelle Veranstaltungen hinweisen, wurde das „Mitmachprojekt“ im Rahmen der Dorfentwicklung Bad Schwalbach umgesetzt. Um 11 Uhr wurden zeitgleich in allen sieben Ortsteilen die Tafeln „enthüllt“. Eigentlich sollte dies schon 2015 mit der Fertigstellung des integrierten, kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) als Auftaktprojekt für die Dorfentwicklung erfolgen. Die Idee: ein gemeinsames, stadtteilübergreifendes Hinweisschild für alle Bad Schwalbacher Ortsteile, berichtet der Lindschieder Ortsvorsteher Ulrich Sommer.

In sechs IKEK-Foren und einer Vielzahl von Veranstaltungen auf Ortsebene wurde erstmals für Bad Schwalbach seit der Eingemeindung der Ortsteile ein zukunftsweisendes Entwicklungskonzept in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro SP Plus erstellt. Der intensiven Bürgerbeteiligung kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Im Rahmen des hessischen Förderprogramms zur Dorfentwicklung wurden die Stärken und Defizite der Ortsteile herausgearbeitet und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels Ziele für die Zukunft formuliert.

Vereine können auf Veranstaltungen hinweisen

Um die Gemeinsamkeit der Stadtteile zu stärken, entschieden sich die Teilnehmer als Auftakt- beziehungsweise Mitmachprojekt für neue einheitliche Hinweisschilder. Somit können jetzt auch die örtlichen Vereine auf ihre Veranstaltungen hinweisen.

Dass dies jedoch eine längere Planungsphase hatte als anfangs gedacht, liegt an verschiedenen Umständen. Die Einordnung in den korrekten Förderbereich nahm dabei einige Zeit in Anspruch. Dagegen war es für die Arbeitsgruppe aus Ehrenamtlichen relativ einfach, sich auf die Gestaltung zu einigen. Schrifttyp und Farbgestaltung der Schilder sowie digitale Vorlagen mit einer Auflösung, die für einen solch großen Druck tauglich sind, wurden einvernehmlich geklärt.

Mehrfach folgten Begehungen, um die am besten geeigneten Standorte an den Ortseingängen zu finden. Ein wesentlicher Teil war auch die Feststellung und Abstimmung mit den Grundstückseigentümern. In der Regel war dies die öffentliche Hand, da es sich um Nebenanlagen – dem Straßenbegleitgrün – handelte.

Zu den gewünschten Standorten mussten noch Abstimmungsgespräche mit den Trägern der verschiedenen Ver- und Entsorgungsleitungen geführt werden. Auch mit der Straßenverkehrsbehörde und dem Eigentümer der Land- und Kreisstraßen mussten die Standorte geklärt und letztendlich genehmigt werden. In manchen Fällen wurde eine erneute Standortsuche erforderlich, womit das Prozedere wieder von vorne begann. Hierbei erhielt die Arbeitsgruppe sehr gute Unterstützung aus der Stadtverwaltung vom Fachbereich Bauen.

Im September 2016 gab es vom Magistrat der Stadt Bad Schwalbach grünes Licht zur Anschaffung der neuen Hinweistafeln in Höhe von rund 37 000 Euro. Das Förderprogramm Dorfentwicklung des Landes Hessen, vertreten durch das Amt für den ländlichen Raum, übernimmt etwa 75 Prozent der Nettokosten. Diese Förderquote gilt auch für weitere öffentliche Projekte, die durch die beiden Arbeitsgruppen zur Förderung angemeldet werden. So werden in den kommenden Jahren in vier Stadtteilen Dorfplätze erneuert.

Neue Infrastruktur für die Bürgerhäuser

Die beteiligten Arbeitsgruppen erarbeiten auch Konzepte für neue Wanderrouten oder zur Erneuerung der Infrastruktur in den Bürgerhäusern. Im Rahmen der Privatförderung besteht im Dorfentwicklungsprogramm übrigens auch die Möglichkeit, ältere Häuser energetisch zu erneuern oder seniorengerecht umzubauen. Die Förderquote liegt bei etwa 30 Prozent der Projektkosten.

"Feierliche Enthüllung" der einheitlichen Hinweisschilder am 05.11.2016 zeitgleich in allen sieben Stadtteilen.

Foto: od / Text: ib

Bei Dauerregen fand die Enthüllung der neuen Hinweisschilder an den Ortseingängen mit Ortsbeirat, Mitbürgern und Bürgermeister Hußmann statt.

Die Projektgruppe für dieses Mitmachprojekt, bestehend aus jeweils einem Vertreter der Stadtteile und Herrn Esslen als Vertreter der Stadtverwaltung vom Fachbereich Bauen, hatte in mehreren Treffen Gestaltungsvorschläge erarbeitet und mit den Ortsbeiräten abgestimmt.

Das Ergebnis ist nun an den Ortseingängen zu sehen.

 

Im oberen Schild ist stadtteilübergreifend das LOGO der Stadt Bad Schwalbach.

Im mittleren Schild das Wappen des jeweiligen Stadtteils.

Die untere Tafel soll für aktuelle Informationen des Dorfes und als Hinweis zu Veranstaltungen  genutzt werden.

Für die veranstaltungsfreien Zeiten hat unsere Auszeichnung als „Schwalbenfreundliche Gemeinde“  ihren Platz gefunden.

Die einheitliche Bepflanzung an den Schildern soll den Bezug zur LGS 2018 darstellen. (Es ist die  rote Beetrose aus dem Kurpark) Für die Pflege der Rosen hat sich Familie Frank bereit erklärt – Herzlichen Dank!

 

Das Projekt zeigt, dass gemeinschaftlich entwickelte und geplante Maßnahmen aller Stadtteile umgesetzt werden können.

Die Zusammenarbeit aller Beteiligten von der Planung bis zur Ausführung war hervorragend, die Kommunikation in der Gruppe super und  auch bei kurzfristigen Entscheidungen einfach und bemerkenswert unkompliziert.

 

Es ist ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt in der Dorfentwicklung!

Halloween 2016

Fotos und Text: gb

 

Tolles Herbstwetter, große Kinderaugen, etliche aufgespießte warme Marshmallows und über 150 geschnitzte Kürbisse.

 

 

 

Das war die Veranstaltung Halloween Kürbisschnitzen der Hettenhainer Feuerwehr am 22. Oktober 2016.

Das Bürgerhaus war voll bis auf den letzten Platz, alle, und nicht nur Kinder, hatten ihren Spaß beim Aushöhlen und Schnitzen der zuvor gekauften Kürbisse.

Reichlich stärken konnte man sich mit leckerer Kürbissuppe, frischen Pommes (Gruselstäbchen) und natürlich mit „Gruftknacker und Gruselknacker (Würstchen und Käseknacker).

Herzlichen Dank allen Organisatoren, Helfern und Besuchern diesen gelungenen Tages.

Wiesbadener Tagblatt 25.10.2016

Halloween steht vor der Tür – Freiwillige Feuerwehr Hettenhain lädt Jung und Alt zum Kürbisschnitzen

 

Von Silvia Büdinger

HETTENHAIN - Ab sofort sieht es wieder schaurig-schön aus vor vielen Hettenhainer Haustüren. Denn beim Kürbisschnitzen der Freiwilligen Feuerwehr im Bürgerhaus verwandeln sich rund 180 Kürbisse in Halloween-Dekoration. Die Idee zu der Aktion hatte Vereinsmitglied und aktiver Feuerwehrmann Donald Alexander, der aus dem amerikanischen Florida stammt. Er wollte gerne etwas für die Kinder im Ort anbieten und hat damit genau ins Schwarze getroffen, denn das Kürbisschnitzen zieht seit seiner Einführung 2003 von Jahr zu Jahr mehr Leute an.

 

Extra Werkzeug für die feinen Details

 

Unter denen finden sich aber längst nicht mehr nur Kinder, stattdessen ist eigentlich jede Altersgruppe vertreten. Die älteste Kürbisschnitzerin in diesem Jahr ist 92 Jahre alt und zusammen mit anderen Bewohnern des Seniorenpflegeheims Tabor zu Gast – das hat bereits Tradition.

 

Der 46-jährige Alexander ist mit Leib und Seele dabei, wenn er beim Schnitzen mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Auch der Hettenhainer Michael Frank und seine Töchter Mia, fünf, und Hannah, neun Jahre alt, lernen an diesem Tag noch etwas dazu. Zwar haben sie auch schon mal zuhause Kürbisse geschnitzt, doch allein das Werkzeug vereinfache die Bastelei um einiges.

 

Mit winzigen Sägen, die Alexander extra aus Amerika besorgt hat, machen sie sich ans Werk und ein Gespenst sowie ein klassisches Halloween-Kürbisgesicht entstehen. Es gibt aber auch Ausgefalleneres und Komplizierteres unter den unzähligen Motivvorlagen, zum Beispiel Hexen und Fledermäuse oder gar Minions oder Pokémons.

 

Der wichtigste Tipp von Alexander für alle Kürbisschnitz-Anfänger: „Geduld!“ Und die hat fast jeder im Gepäck, denn außer dem Schnitzen der Kürbisse können auch viele gruselige Dekorationsartikel bewundert werden. Außerdem spendet eine Feuerschale vor dem Bürgerhaus Wärme von außen und die frisch gekochte Kürbissuppe auch welche von innen.

 

Wer ganz ohne Aufwand einen besonders prächtigen Kürbis vor seine Türe stellen möchte, der kann für 15 Euro auch einen kaufen, der beim sogenannten Vorschnitzen entstanden ist. Dabei stimmen sich alle Helfer jährlich einen Tag vor der Veranstaltung aufs Schnitzen ein.

 

Doch es lohnt sich durchaus, mal selbst zum Miniaturwerkzeug zu greifen, denn „jeder ist ein Künstler“, wie Alexander betont. Für ihn habe Halloween in Deutschland noch einen ganz besonderen Reiz, in den Vereinigten Staaten sei das nicht mehr so. Besonders in kleineren Orten wie Hettenhain seien die Rahmenbedingungen für eine entspannte Spuknacht die richtigen.

 

Und Frank und seine zwei Töchter kennen einen einfachen Trick, wie man beim alljährlichen Streifzug von Tür zu Tür feststellt, ob die kleinen Geister auch willkommen sind: „Wo ein Kürbis steht, darf man auch klingeln.“

Aktuelle Fotos der Baumaßnahme "Regenrückhaltebecken"

Fotos: wg / od

Tag der offenen Tür

 

Text und Fotos: Heimatverein, gb

Am Sonntag, dem 21. August 2016 fand der Tag der offenen Tür des „Heimatverein Unser Hettenhain“ statt.

Die diesjährige Ausstellung stand unter dem Motto „Land und Leute“. Es wurden wieder interessante Bilder und Originaldokumente ausgestellt, die die Veränderungen der letzten Jahrzehnte in unserem Ort zeigen und beschreiben. Feste örtlicher Vereine und ihre „Vereinsmeier“ waren auf vielen Bildern zu sehen. „Weißt Du noch“ und „guck mal, kennste den noch“ waren oft zu hören, viele sahen sich in die Vergangenheit zurück versetzt.

Großen Dank allen Mitgliedern und Helfern, die es ermöglicht haben, diese Ausstellung durchzuführen und natürlich herzlichen Dank allen Besuchern, die an dem wundervollen Sonnentag zu uns kamen.

Fotos: Janina Henrici

(ib)Am 26. August, beim letzten Weinstand für 2016, waren ca. 140 Besucher auf dem Dorfplatz.

Von einem " Rekordweintreff" spricht Ortsvorsteher Olaf Diefenbach und freut sich über die spontane Unterstützung des "Betreiberteams" durch unsere Mitbürger.

 

Herzlichen Dank an alle Helfer und "Betreiberteams" 2016.

Wiesbadener Tagblatt 27.07.2016

Von Susanne Stoppelbein

Foto:wita Martin Fromme

HETTENHAIN - Der Naturrasenplatz des FC Hettenhain ist noch mit Flatterband abgesperrt. Doch er kann bald wieder bespielt werden. Am Wochenende beginnt die Saison, dann soll der Ball wieder rollen wie vor der Invasion der Wildschweine im Februar. Wie berichtet, hatten die Tiere in nur zwei Nächten große Teile des Platzes umgepflügt und gravierenden Schaden angerichtet. Der 1. FC Hettenhain unterhält die 17 000- Quadratmeter-Sportanlage samt Vereinsheim alleine.

Helfer leisteten insgesamt 60 Arbeitstage

Nach vier Arbeitseinsätzen an Wochenenden, bei denen jeweils etwa 20 ehrenamtliche Helfer mit Unterstützung heimischer Firmen insgesamt 60 Arbeitstage geleistet haben, ist der Platz repariert und zuletzt mit neuem Rollrasen ergänzt worden. Der habe etwa 1000 Euro gekostet, wie Vorsitzender Volker Diefenbach berichtet. Damit sei es aber nicht getan. Das Problem seien die immensen Kosten für den Zaun, der künftig Wildschweinrotten den Zutritt zum Spielfeld verwehren soll. Der Vorstand habe zwei Angebote bei Firmen eingeholt, sagt Diefenbach, mit dem Ergebnis, dass 25 000 Euro aufgebracht werden müssten. „Das können wir uns nicht leisten.“ Nun will man versuchen, den Zaun ebenfalls in Eigenleistung zu errichten, sich notfalls mal einen Bagger auszuleihen und nur die Eingangstore vom Fachmann bauen zu lassen, weil die besonders hohen Anforderungen genügen müssen.

In diesem Fall rechnet der Verein immer noch mit etwa 11 000 Euro Materialkosten. Lange habe man im Vorstand zuletzt darüber diskutiert, ob man den Zaun unter diesen Bedingungen bauen soll, sagt Diefenbach. Nach Abzug von Zuschüssen in Höhe von 3500 sowie 3000 Euro, die das Land überwiesen und die Stadt zugesagt habe, würde immer noch etwa die Hälfte der Kosten am Verein hängen bleiben. „Die 6000 Euro fallen uns richtig schwer“, sagt Diefenbach.

Nur zwei Heimspiele mussten verlegt werden

Umso dankbarer ist der Vorsitzende über eine Spende aus dem Stadtteil: Der Verein für Gymnastik und Allgemeinsport (VGA) Hettenhain hat den Fußballern jetzt 2000 Euro aus eigenen Mitteln überreicht. „Da sind wir schon ein bisschen überrascht“, strahlt Diefenbach bei der Scheckübergabe. Damit habe man nicht im Ansatz gerechnet. „Das hilft uns jetzt wirklich entscheidend weiter.“ Im VGA-Vorstand sei man der Meinung gewesen, dass sich die Vereine im Ort untereinander unterstützen müssten, erklärte VGA-Vorsitzende Simone Thorn. Die Mitgliederversammlung habe den Vorschlag, den Fußballern 2000 Euro zu spenden, einstimmig befürwortet. „Das ist das Schöne in Hettenhain, weil wir eben auch zusammenhalten“, findet die 36-Jährige. Sie verweist darauf, dass der FC Hettenhain sein Vereinsgelände dem VGA seit Jahren für dessen jährliches Johannisfeuer zur Verfügung stellt – gegen eine geringe Miete. Und die Feuerwehr helfe beim Holzholen, wofür man sich mit einer Spende in die Jugendkasse bedanke.

Das Johannisfeuer konnte vor vier Wochen noch stattfinden, am nächsten Tag war dann der Bagger auf den Fußballplatz gerollt. Ehrenamtliche Helfer trugen Erde ab und passten die neuen Rasenbahnen ein, die sich nur bei näherem Hinsehen dunkler von dem gepflegten Grün abheben. Bereits kurz nach der Wildschweinattacke hatten Vereinsmitglieder das Feld notdürftig für den Spielbetrieb hergerichtet. Nur zwei Heimspiele habe man damals verlegen müssen, sagt Diefenbach.

Zum Glück, denn auf die Einnahmen bei den Heimspielen ist der 250 Mitglieder zählende Verein finanziell angewiesen. Die gesamte Anlage – 12 000 Quadratmeter Sportplätze und 5000 Quadratmeter sonstige Flächen samt dem vor fünf Jahren neu gebauten Vereinsheim – gilt es zu unterhalten. Laufende Kosten: 10 000 Euro im Jahr. Hinzu komme der Spielbetrieb, es müssten Trainer und Schiedsrichter bezahlt und Beiträge an den Fußballverband geleistet werden.

Das alles müsse erst einmal aufgebracht werden, erklärt Diefenbach, der auch Bürgermeister der Gemeinde Heidenrod ist. Früher hat der Hettenhainer in seinem Verein den rechten Verteidiger oder Vorstopper gegeben „als Berti Vogts des FC Hettenhain“. Im Vorstand ist er seit 1984, Vorsitzender seit 2002.

Wiesbadener Tagblatt 30.06.2016

Von Hannelore Wiedemann

Mul­de schützt vor Flu­ten

Über­schwemm­te Wie­sen, voll­ge­lau­fe­ne Kel­ler – ge­ra­de die letz­ten Ta­ge ha­ben vie­len Be­wohn­ern des Aar­tals, aber auch den An­wohn­ern klein­erer Bä­che ge­zeigt, wie schnell ein Un­wet­ter Ge­wäs­ser über die Ufer tre­ten lässt.

Enor­me Was­ser­men­gen schaf­fen die Ka­nä­le nicht

Mit den enor­men Was­ser­men­gen wer­den nicht nur die Bä­che, son­dern auch die Ka­na­li­sa­ti­on und die Klä­ran­la­ge schwer fer­tig. Re­ge­nü­ber­lauf­be­cken dämp­fen das Pro­blem zwar. Doch bei star­ken Re­gen­fäl­len reicht das Fas­sungs­ver­mö­gen nicht aus; der Über­lauf wird dann in ei­nen Bach ab­ge­lei­tet.

So auch in Het­ten­hain. Dort darf der „Ab­schlag“ – al­so der über­schüs­si­ge Teil des Re­gen­was­sers – in den Het­ten­hai­ner Gra­ben ab­ge­lei­tet wer­den. Das ist bei star­kem Re­gen aber oft so viel, dass das Bäch­lein über­la­stet ist. Im Lau­fe der Jah­re grub es sich im­mer tie­fer ein. Die­se „hy­drau­li­sche“ Über­la­stung muss be­sei­tigt wer­den – das schreibt die Eu­ro­päi­sche Was­ser­rah­men­richt­li­nie vor. Ihr Ziel ist es, ei­nen „gu­ten Zu­stand“ der Ge­wäs­ser herz­us­tel­len; da­zu ge­hö­ren ne­ben den che­mi­schen Pa­ra­me­tern auch die Be­schaf­fen­heit von Ufer und Soh­le.

Im Fall des Het­ten­hai­ner Gra­bens wird des­halb jetzt ein neu­es Re­gen­rück­hal­te­be­cken ge­baut. In der ab­ge­dich­te­ten Erd­mul­de fin­den 1400 Ku­bik­me­ter Was­ser Platz , die dann do­siert in den Bach ab­ge­lei­tet wer­den kön­nen. Rund 750.000 Eu­ro kos­tet die Maß­nah­me; da­von trägt die Hälf­te das Land Hes­sen. Mit­hil­fe des Rück­hal­te­be­ckens kön­nen dann die An­for­de­run­gen der neu­en was­ser­recht­li­che Ge­neh­mi­gung er­füllt wer­den. Da­nach darf näm­lich nur noch ei­ne re­du­zier­te Was­ser­men­ge di­rekt in den Bach ge­lei­tet wer­den.

Der be­trof­fe­ne Ab­schnitt des Ba­ches muss an­schlie­ßend noch re­na­tu­riert wer­den; da­zu ge­hört un­ter an­de­rem das An­le­gen ei­nes Schons­trei­fens am Ufer so­wie die Pflan­zung stand­ort­ge­rech­ter Ge­wäch­se. Weil auch ein Stück Ka­nal neu ver­legt wer­den muss­te, war die Stra­ße von Het­ten­hain ins Aar­tal seit An­fang Mai ge­sperrt. Ei­ne an­de­re Lö­sung sei tech­nisch nicht mög­lich ge­we­sen, so Ralph Be­cker­mann, Lei­ter der Stadt­wer­ke. Ab näch­ster Wo­che soll die Durch­fahrt wie­der frei sein. Die Baum­aß­nah­men für das Rück­hal­te­be­cken und die Re­na­tu­rie­rung dau­ern noch bis Sep­tem­ber

Foto und Text: Sabrina Feucht

Trotz des wechselhaften Wetters kamen viele Hettenhainer mit Freunden und Bekannten und feierten mit dem VGA Hettenhain das alljährliche Johannisfeuer am 24.6.2016. Danke an alle helfenden Hände!!!

Weinstand am Dorfplatz

Fotos und Text: gb

Nun schon  im dritten Jahr wird der Ortsbeirat Hettenhain den Hettenhainer Weinstand am Dorfplatz durchführen.

Viele „scharten schon mit den Hufen“ und hofften, dass es bald losgeht. Trotz nicht immer schönem Wetter kamen viele Gäste und konnten so beim 1. Treff 2016  „Weck, Worscht und Wein“ genießen.

Dieses Jahr wird sogar der von den „Hettehooner Schobbespucker“ der selbst produzierte Apfelwein SeHeppler angeboten.

Der Weinstand ist immer freitags ab 18.00 Uhr geöffnet. Um 22.00 Uhr ertönt eine Glocke und dann wird noch eine Runde ausgeschenkt.

Aufgestellte Bilderwände zeigen die Gäste des letzten Jahres. Alle, die sich darauf erkennen, dürfen die Bilder kostenlos entnehmen.

Hoffen wir noch bis zum letzten diesjährigen Weintreff am 26.08.2016 auf schönes Wetter und viele gut gelaunte „Hettehooner“, die uns am Dorfplatzstand besuchen.

Beachten Sie aber bitte, dass der Weinstand nur bei gutem Wetter und, wenn keine andere Veranstaltung im Ort ist, geöffnet ist.

Foto und Text: FWW Hettenhain

 

2. Platz für unsere Feuerwehr beim Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübung am 21.05.2016 in Hettenhain

 

Die Hettenhainer Feuerwehr konnte als Gastgeber des diesjährigen Kreisentscheids 8 Mannschaften in Hettenhain am Rabenkopf begrüßen. Bei schönem Wetter konnte Kreisbrandinspektor Joachim Dreier die teilnehmenden Mannschaften begrüßen, zur Theorie ging es ins Bürgerhaus wo 15 Fachfragen beantwortet werden mussten. 

 

Die Bronze-, Silber- Goldanwärter des Hessischen Feuerwehrleistungsabzeichens mussten sich im Anschluss weiteren 20 bis 30 Fachfragen stellen.

 

Ab 09:45 Uhr konnte dann der praktische Teil in Form einer Löschübung mit Menschenrettung durchgeführt werden. Zur Siegerehrung war Bürgermeister Hußmann, Ortsvorsteher Diefenbach, Stadtbrandinspektor Lillig und Kreisbrandinspektor Dreier zur Stelle, um die Abzeichen, Pokale, Shirts und Urkunden zu überreichen.

Bedankt sich bei den Mitstreitern: die scheidende Ortsvorsteherin Ingrid Bär. Archivfoto RMB/Wolfgang Kühner

 

Bad Schwalbach 04.05.2016

Wiesbadener Tagblatt

 

 

Olaf Diefenbach ist neuer Ortsvorsteher in Hettenhain

HETTENHAIN - (sus). Die Mitglieder des Ortsbeirats Hettenhain haben die konstituierende Sitzung genutzt, um sich bei Ortsvorsteherin Ingrid Bär für ihre 15-jährige Arbeit an der Spitze des Gremiums mit einem Blumenstrauß zu bedanken. Bär hört aus gesundheitlichen Gründen auf, macht aber als einfaches Ortsbeiratsmitglied weiter. Zum neuen Ortsvorsteher wählte der Ortsbeirat Bärs bisherigen Stellvertreter, Olaf Diefenbach.

Der gebürtige Hettenhainer ist seit 2011 im Ortsbeirat, er arbeitet als Leiter der EDV-Gruppe in der Breithardter Werkstatt für Behinderte. Es gelte, „die großen Fußstapfen einer kleinen Frau“ zu füllen, sagt er mit Blick auf seine Amtsvorgängerin, die vom frühere Ortsvorsteher Bernhard Schöhl offiziell verabschiedet wurde. Bär, die auch Gemeindevertreterin der Fraktion SWA&BSB ist, gehört dem Ortsbeirat seit 1993 an, war vor ihren 15 Jahren als Ortsvorsteherin weitere acht Jahre stellvertretende Ortsvorsteherin. „Nach 15 Jahren kann man auch gut mal abgeben“, meint sie. „Meinem Anspruch könnte ich nicht mehr genügen.“

Die viele Arbeit, die mit dem Amt verbunden sei, habe ihr „immer Spaß gemacht“. Zudem habe sie stets auf Unterstützung von Vereinen, Ortsbeiratskollegen und Mitbürgern, wie etwa Ernst Jude, zählen können. Beispielsweise nach dem Tornado, als sie selbst in einer Klinik gewesen sei. Für all diese Unterstützung sei sie sehr dankbar, betonte sie.

 

Sitzung am 10. Mai

Die Renovierung des Bürgerhauses, der neue Standort für das Feuerwehrgerätehaus und „dass wir den Kreisel bekommen haben“ zählt Bär zu den Höhepunkten ihrer Amtszeit.

Ziele für die kommenden fünf Jahre werde man im Team bei der nächsten Sitzung festlegen, so Olaf Diefenbach, der auch als Außenstellenleiter fungieren wird. „Wir machen das Altbewährte weiter und kümmern uns um die Ecken im Ort, die uns auffallen“. Stellvertretender Ortsvorsteher ist künftig Peter Henrici, zur Schriftführerin wurde Janina Henrici, zum stellvertretenden Schriftführer Gerhard Bieler gewählt. Am Dienstag, 10. Mai trifft sich der neue Ortsbeirat zu seiner ersten Arbeitssitzung um 19.30 Uhr im Bürgerhaus.

Aktion saubere Landschaft 2016

(ib)30 Teilnehmer sammelten  den Müll rund um Hettenhain ein. Nach ca. 2,5 Std gab es nach getaner Arbeit Fleischkäse im Brötchen, kalte und warme Getränke.

 

Zum 30. Mal nahm Herr Günther Langer an dieser Aktion teil.  Als Präsent für sein Engagement bekam er von der Ortsvorsteherin Ingrid Bär neues „Arbeitsmaterial“  - einen Eimer und Handschuhe - und eine Flasche Sekt überreicht.

Fotos und Text: gb

Der nunmehr 14. Hettenhainer Treff, diesmal veranstaltet vom „Heimatverein Unser Hettenhain“, war ein sehr großer Erfolg.

Viele Hettenhainer Bürgerinnen und Bürger fanden am 19. Februar den Weg in das Bürgerhaus Hettenhain, um bei frisch gezapftem Bier und dem „Hessenburger“ Schwätzchen zu halten und die Bilder Präsentation „Vereinsleben in Hettenhain“ zu genießen. Schau mal, kennst Du den noch? Das war wohl die meist gestellte Frage des Abends. Freuen wir uns auf hoffentlich künftig noch viele stattfindende Hettenhainer Treffs und eine rege Teilnahme.

Aktuelle Veranstaltungen:

21.10.2017

Kürbisschnitzen / FFW

 

 

 

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